31.07.2010
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Derart viel Erfahrung mit Monatsrückblicken hat kein anderer Kabarettist: Severin Groebner ist sozusagen der Rückblick-Profi schlechthin.
Seit 1998 erstellt der Österreicher zusammen mit den Konsorten und Natalia Weiss monatlich "Das elektronische Tagebuch", eine kabarettistisch-literarische Performance.
Severin Groebners Soloprogramme heißen "Ganz im Ernst", "Groebner Unfug" oder "Jetzt noch Groebner". Kabarettpreise bezieht der Wiener sozusagen im Dauer-Abo. Dabei stand er nicht immer im Leben ganz so fest mit den Füßen auf dem Boden. Als Jugendlicher, so ist überliefert, gründete er eine Rock-Band nach der anderen - um sie kurz danach wieder aufzulösen.
Anfang der 90er-Jahre waren Kaffeehäuser seine Bühne - allerdings nicht als Rockmusiker, sondern als Musik-Kabarettist. Zur Melange gab's das Duo "Gröll & Groebner".
Noch vor der Jahrtausendwende stand Groebner dann erstmals allein und mit eigenem Programm vor großem Publikum. Und schon gab's zwei Förderpreise: 2000 beim Deutschen Kabarettpreis, ein Jahr später beim Österreichischen Kabarettpreis "Karl 2001". Severin Groebner ist - als Österreicher - der Mann mit dem externen Blick auf das Geschehen in Bayern und den Rest der Republik.
Website: www.severin-groebner.de
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