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Bayerischer Rundfunk

09.02.2010


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Notizbuch Das Notizbuch am Dienstag, 27. Oktober

Stand: 25.10.2009

Übersicht über die Themen der Sendung:

Kommt der Wechsel von der Atom- zur regenerativen Energie noch?

  • Geschichte des Atomausstiegs in Deutschland
  • Worauf deuten die Koalitionsverhandlungen in Berlin hin?
  • Gespräch mit Kurt Mühlhäuser, Chef der Stadtwerke München über den Fall München

Notizbuch-Feature:
"Richtig erben und vererben: Unternehmensnachfolge“

11.00 – 11.05 Uhr Nachrichten 

Lieber nicht wechseln  

  • Absurditäten vom Telekommarkt (u.a. mit Markus Saller im Gespräch)
  • Neue Studie belegt Kundenunzufriedenheit
  • Schlimme Fälle
  • Was hat die Liberalisierung des Telekommarktes gebracht? (Kommentar)

Notizbuch Service:
• Erbschafts-Serie
- Was steht mir zu? Der Pflichtteil
- Die Erbschaft antreten: Was gehört zum Nachlass
- Gespräch mit Karin Baur, Stiftung Finanztest

Kurz vor 12:
Skurriles auf dem Anrufbeantworter

Moderation:  Tanja Zieger
Redaktion: Christian Sachsinger

WEITERE INFORMATIONEN:

Ausstieg vom Ausstieg
zum Thema: Kernkraft - Der Weg zum Atomausstieg Streit um die Atomkraft

zum Thema: Kernkraft - Der Weg zum Atomausstieg Atomausstieg in Deutschland Was bisher geschah und wie es unter Schwarz-Gelb vermutlich weitergeht

"Kernenergie ist die Zukunft" hieß es noch in der technikgläubigen Frühphase der Bundesrepublik, in den 60er-Jahren. In den Siebzigern kippte jedoch die Stimmung: "Atomkraft, nein danke!" war fortan die Parole. In kaum einem Staat wurde ein derart erbitterter Kampf gegen die Atomindustrie geführt wie in Deutschland. [Aktuell] zum Thema: Kernkraft - Der Weg zum Atomausstieg

Der erste große Protest richtete sich 1975 gegen den Bau des AKWs Wyhl in Baden-Württemberg. Die Proteste weiteten sich zu einer westdeutschen Anti-Atomkraft-Bewegung aus - etwa mit den Massendemonstrationen gegen die AKWs Brokdorf und Krümmel oder gegen die geplante Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf in der Oberpfalz. Die Teilkernschmelze im Reaktor Three Mile Island nahe Harrisburg in Pennsylvania (1979) und die Katastrophe von Tschernobyl (1986) verstärkten dann noch die Front der Ablehnung.

Im Gegensatz etwa zu Frankreich konnte man in Deutschland eine weitgehend gesamtgesellschaftliche Akzeptanz von Kernenergie nicht mehr herstellen. Dem wurde politisch Rechnung getragen, als 1998 eine rot-grüne Koalition an die Regierung kam. Am 11. Juni 2001 vereinbarte sie mit den vier großen Energieversorgungsunternehmen den Ausstieg. Dieser sogenannte Atomkonsens mündete in ein 2002 in Kraft getretenes Gesetz, das den Ausstieg regeln soll.

Ausblick unter Schwarz-Gelb

Gemäß dem Ausstiegsgesetz müsste voraussichtlich 2022 mit AKWs in Deutschland eigentlich Schluss sein - wenn die Laufzeiten nicht doch noch verlängert werden. Und ganz danach sieht es gemäß dem Koalitionsvertrag, den Union und FDP im Oktober 2009 geschlossen haben, aus.
"Die Kernenergie ist eine Brückentechnologie, bis sie durch Erneuerbare Energien verlässlich ersetzt werden kann", heißt es im Vertrag. Er beschränkt sich auf diese vage Formulierung, die entscheidenden Details lässt er offen.



 

Der letzte Wille

Sein Vermögen kann man hegen, pflegen und vermehren – aber nicht mit ins Grab nehmen. Deshalb wechseln in Deutschland jedes Jahr private Besitztümer im Wert von schätzungsweise 150 Milliarden Euro durch Erbschaft den Eigentümer: Bargeld, Wertpapiere, Antiquitäten und Kunstgegenstände, Grundstücke und Häuser. Den sprichwörtlich lachenden Erben winkt aber kein ungetrübter Genuss, denn sie müssen Steuern an den Staat entrichten.

Seit Jahresbeginn 2009 gilt ein neues Erbschafts-Steuerrecht, das Ehepartner, Kinder und Enkel im Vergleich zur früheren Gesetzeslage begünstigt, Neffen und Nichten aber vergleichsweise schlechter stellt. Neue Regeln gelten auch für das Vererben von Familienunternehmen, bei denen es nicht zuletzt um die Weiterführung des Betriebs und den Erhalt von Arbeitsplätzen geht.

Wer Vermögen besitzt und seine letzten Dinge regeln will, muss sich frühzeitig mit den Gestaltungsmöglichkeiten befassen, die das neue Recht bietet. Tipps und Informationen dazu bietet das Notizbuch in seiner Serie "Richtig erben und vererben".


 

Kundenzufriedenheit
zum Thema: Internet + Telefon - Bitte warten - Sie werden gleich verbunden! Telefon

zum Thema: Internet + Telefon - Bitte warten - Sie werden gleich verbunden! Lieber nicht wechseln ... Probleme mit dem Telefonanbieter

Die Zahl der Kunden, die von der Telekom zu einem anderen Telefonanbieter wechseln steigt noch immer, nur der schlechte Service vieler Anbieter bleibt konstant. Täglich landen neue Kundenbeschwerden bei den Verbraucherzentralen. Weniger Leistung als versprochen, lange Wartezeiten für den neuen Anschluss, kein Ansprechpartner bei Problemen. In Deutschland greift der Frust auf die Telefonunternehmen um sich. [Verbraucher] zum Thema: Internet + Telefon - Bitte warten - Sie werden gleich verbunden!

Viele Kunden, die im Fachhandel Handys oder Notebooks kaufen, sind mit der Beratung unzufrieden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Telefonanbieters The Phone House. Aufgerüttelt wurde die Branche durch eine Untersuchung von Stiftung Warentest Anfang des Jahres. In der sei die Beratung im Fachhandel schlecht weggekommen. Bei 90 verdeckten Filialtests wurden teilweise Tarife empfohlen, die doppelt so teuer waren wie das passende Produkt.

Die Kompetenz der Mobilfunkberater wurde im Durchschnitt nur mit der Note ausreichend bewertet. Die Beratungsqualität ist miserabel. Jeder zweite Kunde fühlt sich im Fachhandel schlecht beraten.
 




Notizbuch Service
zum Thema: - Mädchen hält Gänseblümchen, Frau mit Kopfhörern

zum Thema: - Notizbuch-Service Die Service-Beiträge zum Nachhören

Die Beiträge aus dem Notizbuch-Service können Sie nach der Sendung nochmal anhören und auch herunterladen im [Notizbuch Podcast-Center] zum Thema: -

Infos

zum Thema: Richtig erben und vererben - Der Pflichtteil als Trost für die Enterbten Richtig erben und vererben Der Pflichtteil als Trost für die Enterbten

zum Thema: Richtig erben und vererben - Der Pflichtteil als Trost für die Enterbten Hand

"Du bist enterbt!" - ein viel zitierter Satz, aber so ganz geht das gar nicht. Zumindest nicht bei den nächsten Angehörigen. Sie haben Anspruch auf den Pflichtteil. Wir erklären in der BR-Schwerpunkt-Serie "Richtig erben und vererben", wie viel das ist. [Ratgeber] zum Thema: Richtig erben und vererben - Der Pflichtteil als Trost für die Enterbten

zum Thema: Der letzte Wille - Das Testament hieb- und stichfest machen Der letzte Wille Das Testament hieb- und stichfest machen

zum Thema: Der letzte Wille - Das Testament hieb- und stichfest machen Testament schreiben

Im Testament können Sie Ihr Hab und Gut verteilen, wie Sie wollen. Damit es auch gültig ist, gibt es allerdings einige formale Dinge zu beachten. Und finden sollten die Erben das Testament auch noch ... [Ratgeber] zum Thema: Der letzte Wille - Das Testament hieb- und stichfest machen

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