09.02.2010
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Von Susanne Segador
Stand: 04.11.2007
Eine halbe Million Menschen ist in Deutschland chronisch von Borreliose betroffen, meinen Selbsthilfeorganisationen. Wie viele jährlich neu erkranken, darüber gehen die Schätzungen stark auseinander. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit geht von rund 50.000 Menschen aus, das Robert Koch Institut von 60.000. Auslöser dieser heimtückischen Infektionskrankheit sind Bakterien namens Borrelien. Sie gelangen durch Zeckenbiss in die menschliche Blutbahn. Wird die Borreliose nicht rechtzeitig erkannt, kann die Infektion chronische Gelenkbeschwerden verursachen, aber auch den Herzmuskel schädigen.
Dr. Marianne Koch, Internistin und Expertin der Sendung "Das Gesundheitsgespräch".
Im Gegensatz zur ebenfalls durch Zeckenbiss übertragenen Frühsommermeningoenzephalitis, kurz FSME, kann man sich bisher noch nicht gegen Borreliose impfen lassen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Krankheit frühzeitig zu erkennen. Über die Symptome und die Behandlungsmöglichkeiten bei Borreliose sprach Susanne Segador mit der Internistin Dr. Marianne Koch.
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