09.02.2010
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Stand: 03.08.2009
Windpocken hatte als Kind fast jeder: Die roten Bläschen, die teuflisch jucken und Narben hinterlassen können, wenn man kratzt. Doch wer glaubt, gegen das Virus immun zu sein, wenn er die Windpocken überstanden hat, der irrt.
Prof. Dr. med. Matthias Volkenandt, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
Herpes Zoster, das Windpocken-Virus, versteckt sich nach der Erkrankung in den Nervensträngen und hält einen Dornröschenschlaf, oft über viele Jahrzehnte. Irgendwann wittern die Viren dann ihre Chance - zum Beispiel wenn das Immunsystem des Menschen geschwächt ist - und erwachen: Eine Gürtelrose entwickelt sich. Bei jedem zehnten Erkrankten bleiben auch nach Abklingen der Symptome einige Zeit lang Nervenschmerzen zurück.
Christina Teuthorn befragte Prof. Dr. med. Matthias Volkenandt, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit welchen Möglichkeiten die Medizin die Gürtelrose bekämpfen kann. Sie können das Interview hier nachlesen.
Weiter mit: Windpocken - Das ansteckende Zoster-Virus