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Bayerischer Rundfunk

09.02.2010


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Bayern 2



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Die letzte Zigarette Moderne Methoden der Raucherentwöhnung

Von Prisca Straub
Stand: 30.07.2009

Zerbrochene Zigarette

Vom 1. August an darf in Bayern wieder gequalmt werden. Wirte dürfen das Rauchen künftig in abgetrennten Nebenräumen erlauben, bisher waren keine Ausnahmen zugelassen. Das beschloss der Landtag, und revidierte damit das Gesetz vom Oktober 2000, als mit sehr großer Mehrheit ein Rauchverbot ohne Ausnahme beschlossen wurde.

Mehr als 100.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland frühzeitig, weil sie Zigaretten rauchen - das ist so, als würde täglich ein voll besetzter Jumbo-Jet abstürzen. Der größere Teil dieser Leute stirbt an Krebserkrankungen. Viele sterben auch an Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfall, Herzinfarkt oder chronischem Bluthochdruck. Und dann gibt es noch die Todesfälle aufgrund chronischer Atemwegserkrankungen, Lungenerkrankungen und Asthma.

Experte der Sendung:
Dr. Christoph Kröger, ein blonder Mann

Dr. Christoph Kröger vom Münchner Institut für Therapieforschung

Akupunktur, Nikotinpflaster, Ratgeber oder Pillen - alles umsonst. Beim nächsten Café-Besuch, der nächsten Party oder der ersten Stress-Situation sind alle guten Vorsätze wieder vergessen: Der Glimmstängel brennt, und das schlechte Gewissen nagt. Wer jetzt denkt, "Ganz genau, das kenne ich!", befindet sich in guter Gesellschaft. Denn nur bei drei von hundert Versuchen gelingt es Rauchern, sich dauerhaft vom blauen Qualm zu verabschieden.

Warum das so ist und welche Dinge Sie beim Aufhören unbedingt beachten sollten, erklärt Dr. Christoph Kröger vom IFT, Institut für Therapieforschung in München im Gespräch mit Prisca Straub.

Weiter mit: Die tückische Sucht und ihr Geständnis
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