09.02.2010
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Von Susanne Segador
Stand: 02.11.2007
Rückenschmerzen kennt fast jeder. In Mitteleuropa suchen nahezu 100 Prozent der Patienten mindestens einmal in ihrem Leben deswegen einen Arzt auf. Meist klingen die Rückenschmerzen ohne großes Zutun wieder ab, doch manchmal deuten sie auf schwere Schäden hin - zum Beispiel, wenn die Bandscheiben betroffen sind.
Dr. med. Artur Wölfel, leitender Oberarzt am Krankenhaus für Naturheilweisen in München Harlaching.
Das Behandlungsangebot ist breit gefächert. Es reicht von der konservativen Therapie, die auf kurzfristige Ruhigstellung der Wirbelsäule und Schmerzreduktion setzt, über so genannte semi-invasive Verfahren bis hin zu verschiedenen Operationsmethoden. Auch die Naturheilkunde setzt die konservative Therapie ein, arbeitet aber zum Beispiel auch mit Akupunktur.
Dr. Michael Mayer, Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums am Orthozentrum in München.
Doch schon im Vorfeld kann jeder viel dazu beitragen, dass es erst gar nicht soweit kommt. Vor allem Bewegung, gesunde Ernährung und der Abbau von überflüssigen Pfunden verringern das Risiko eines Bandscheibenvorfalls. Darin sind sich Schulmediziner und Naturheilkundler einig.
Der Text basiert auf Interviews mit Dr. Michael Mayer, Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums am Orthozentrum München, und mit Dr. Artur Wölfel, Oberarzt am Krankenhaus für Naturheilweisen in München.
Weiter mit: Der Bandscheibenvorfall