30.07.2010
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Von Antonia Arnold
Stand: 14.05.2009
Ein kleines Sandkorn nur, das in das Auge eines Kontaktlinsenträgers gerät, kann zur Qual werden: Das Auge wird rot, juckt, brennt, die Tränen laufen und man ist völlig außer Gefecht gesetzt.
Prof. Dr. med. habil. Thomas Neuhann,
Vorsitzender der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA) und der Deutschen Opthalmologischen Gesellschaft (DOG), Außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Fakultät der TU München.
Und auch mancher Brillenträger hat irgendwann genug von schweren Gläsern und drückenden Gestellen. Wenn das Auge die Kontaktlinsen nicht mehr gut verträgt und man die Brille als belastend und einschränkend empfindet, dann kann man über eine LASIK nachdenken: Laser in Situ Keratomileusis, kurz LASIK heißt die Methode, die seit Beginn der 1990er-Jahre routinemäßig in der Augenchirurgie angewandt wird.
Laser in Situ Keratomileusis - ein komplizierter Fachbegriff für einen Eingriff, der nur wenige Minuten dauert: Ein Scheibchen wird in die Hornhaut geschnitten oder gelasert, die Hornhaut wird aufgeklappt und mit einem ultravioletten Laser geschliffen. Danach ist in der Regel ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen möglich. Mittlerweile werden in Deutschland jährlich etwa 120.000 dieser Operationen durchgeführt. Um die 2.000 Euro kostet das Verfahren pro Auge, das nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen übernommen wird.
Der Text basiert auf einem Interview mit Prof. Dr. med. habil. Thomas Neuhann, Vorsitzender der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA) und der Deutschen Opthalmologischen Gesellschaft (DOG). Der Interviewpartner ist auch außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Fakultät der TU München und Belegarzt in der Augenabteilung der Rot-Kreuz-Klinik in München.
Weiter mit: Voraussetzungen für eine LASIK-Operation