22.03.2010
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Sopianae, Fünfkirchen, Pécs. 2010 wird die südungarische Universitätsstadt zusammen mit Istanbul und Essen europäische Kulturhauptstadt. Dem Triumpf folgten Streitereien, doch jetzt muss das Präsentierte umgesetzt und gebaut werden.
Nach viel Streit um Konzepte und Köpfe, nach Einverleibung des Projekts durch die Sozialisten und monatelangem politischen Vakuum werden jetzt die großen Bauprojekte endlich realisiert. Versprochen wird eine „grenzenlose Stadt“ mit reicher Geschichte – eine multikulturelle Stadt. Hier wurde einst die erste ungarische Universität gegründet. Hier wurde die „Op-Art“ geboren, hatte Bauhaus einen Ableger. Nach der Schließung der Bergwerke Ende des zwanzigsten Jahrhunderts erlebte die Stadt einen herben Niedergang. Kann „Pécs 2010“ mehr als Hoffnungen wecken, inmitten der Wirtschaftskrise? Die Macher sind zuversichtlich, Kritiker zweifeln.
Tor zur Zukunft? Pécs, Europas Kulturhauptstadt 2010
Autor: Stephan Ozsváth
Musikauswahl und Moderation: Jay Rutledge