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21.11.2009


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Kampf gegen Gentechnik Bündnis "Zivilcourage" lädt zu Großveranstaltung

Tausende von Landwirten werden heute Abend in der Salzburg-Arena erwartet. Dort lädt das Internetbündnis "Zivilcourage" zu einer Großveranstaltung mit den Alternativen Nobelpreisträgern Vandana Shiva und Percy Schmeiser ein. Das Bündnis "Zivilcourage" kämpft gegen die Agro-Gentechnik, also gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft. Innerhalb kürzester Zeit hat das Bündnis viele Anhänger gefunden. Gegründet wurde es von Christoph Fischer aus Söchtenau im Landkreis Rosenheim.

Stand: 18.06.2009

Maiskolben neben einem Schild auf dem "Genfood" steht

Vor drei Jahren hat der Kampf von Christoph Fischer gegen die Agro-Gentechnik begonnen. Im Internet gründete er die Plattform "Zivilcourage". Bis heute haben sich mehrere tausend Menschen in seine Internetlisten eingetragen. Christoph Fischer füllt ganze Hallen.

Christoph Fischer, Begründer von Zivilcourage

Bildunterschrift: Christoph Fischer, Begründer von Zivilcourage

Seine Initiative hat es geschafft die Landwirte zu einen und auf die Straße zum Demonstrieren zu bringen. Die Internetplattform "Zivilcourage" hat inzwischen Anhänger in 20 bayerischen Landkreisen. Und die Welle rollt weiter. Heute nun gibt es die Großveranstaltung in Salzburg.

Start mit 40 Landwirten

Als der 49-jährige vor drei Jahren "Zivilcourage" auf den Weg brachte, waren es rund 40 Landwirte, die sich in einem Nebenzimmer einer Halfinger Gastwirtschaft eingefunden hatten. Diese 40 Landwirte waren quasi Nachbarn von Fischer, sie kannten und vertrauten ihm. Anfangs wurde "Ziviilcourage" belächelt und schlichtweg nicht ernst genommen. Fischer tingelte unterdessen von Festzelt zu Festzelt, von Saal zu Saal. Und immer mehr Menschen haben sich ihm angeschlossen.

Bündnis ist heute eine Macht

Streit um Gen-Mais

Bildunterschrift: Gen-Mais ist für Naturschützer und manche Bauern ein Horror.

Heute ist das Bündnis ob seines großen Zulaufs eine Macht. Vielerorts ist der Bayerische Bauerverband ein Mitstreiter und Christoph Fischer steht im engen Kontakt mit dem Bayerischen Umweltministerium. Und er will weiterkämpfen: "Ganz oben ansetzen, bei Bundeskanzlerin Merkel und Bundesforschungsministerin Schavan", meint er. Viel Zeit zum arbeiten bleibt dem Selbstständigen also nicht.

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