31.07.2010
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Ein Kunstwerk markiert fortan den geographischen Mittelpunkt Oberfrankens. In Kasendorf im Landkreis Kulmbach wurde nun ein rund sieben Meter hoher "Tornado" eingeweiht, eine Installation des Bamberger Künstlers Bernd Wagenhäuser. Schon vor der Errichtung wurde er als "Riesen-Joint" verspottet.
Stand: 26.10.2009
Kasendorf im Landkreis Kulmbach - 50° 3' 6,9" nördlicher Breite, 11° 22' 35,3" östlicher Länge: Hier liegt Oberfrankens geografischer Mittelpunkt. Der Förderverein "Oberfranken Offensiv" hat diesen Punkt nun mit einem "Tornado" künstlerisch markiert. Eine Jury hatte sich mehrheitlich für das Werk des Bamberger Künstlers Bernd Wagenhäuser ausgesprochen. Der "Tornado" ist rund sieben Meter hoch, aus rostfarbenem Stahl, das wie eine Tüte in der Erde steckt. Nachts wird die Plastik von innen beleuchtet. Die Gesamtkosten von 30.000 Euro trägt die Oberfrankenstiftung.
Vor drei Jahren hatte die Regionalmarketinginitiative "Oberfranken Offensiv" in einem Wettbewerb den Mittelpunkt Oberfrankens suchen lassen. Geographisch genaue Berechnungen haben ergeben, dass der Punkt in einem Feld bei Heubsch an der Staaststraße 2189 in der Gemeinde Kasendorf liegt. Genau an dieser Stelle wurde nun das Kunstwerk errichtet.
Ursprünglich waren vier Künstlerbeiträge in der engeren Auswahl. Als die Entwürfe gezeigt wurden, entwickelte sich in der Bevölkerung eine kontroverse Diskussion. Dabei sei der "Tornado" auch als "Eistüte" oder "größter Joint Oberfrankens" bezeichnet worden, sagte Kasendorfs Bürgermeister Bernd Steinhäuser dem Bayerischen Rundfunk.
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