09.02.2010
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Von Ernst Eisenbichler in Zusammenarbeit mit der Redaktion Hochschulen und Weiterbildung
"Soafa, Soif, Soefm, Säffn, Sääf" - dies alles bedeutet "Seife" und dies alles wird in Bayern gesprochen. Die Dialekte im größten Flächenland sind so unterschiedlich ausgeprägt, dass es nicht nur Norddeutschen schwer fällt, Bayern zu verstehen. Auch ein Berchtesgadener tut sich mitunter mit einem Aschaffenburger hart, ein Lindauer mit jemandem aus Hof.
Die mehrteilige Sendereihe des Bayerischen Fernsehens:
Kein Wunder - im Freistaat finden sich gleich drei große Dialektgruppen: Bairisch1, Fränkisch und Schwäbisch. Bairisch spricht man in Ober- und Niederbayern sowie in der Oberpfalz. Westlich des Lechs beginnt das Alemannische, zu dem Schwäbisch gehört. In Franken sind mehrere Mundarten heimisch: fast überall ist dort Ostfränkisch verbreitet, es gibt aber auch rheinfränkische, thüringische und hessische Einsprengsel.
sprachwissenschaftliche Bezeichnung: bairisch
politische Bezeichnung: bayerisch
Theater: Jung, talentiert, bayerischVon wegen hochdeutsch! Auf Bayerns Theaterbühnen ist Dialekt wieder gefragt. Die Sommerakademie für bairisches Schaupiel will zurück zu den Wurzeln der bayerischen Sprache. 15 Nachwuchskünstler zeigen, wie es geht. (Abendschau, 18.8.2008)
Glosse: Geliebtes BairischWelcher Dialekt ist bei den Deutschen am beliebtesten? Das wollte das Institut für Demoskopie in Allensbach wissen. 35 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Bairisch besonders gerne hören. Und damit steht die bajuwarische Mundart an der Spitze, noch vor dem norddeutschen und dem berliner Dialekt.