09.02.2010
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Eritrea zur Zeit des Bürgerkriegs: Die kleine Awet und ihre ältere Schwester werden von ihrem Vater als Kindersoldaten in eine Befreiungsarmee gesteckt. Luigi Falorni verfilmte das ergreifende Drama, Carla Guttmann begleitete den Regisseur bei den Dreharbeiten.
Eritrea zur Zeit des Bürgerkriegs: Die kleine Awet wird von Nonnen erzogen, bis ihre ältere Schwester sie wieder nach Hause holt. Awets skrupelloser Vater steckt seine Töchter als Kindersoldaten in eine der beiden miteinander konkurrierenden Befreiungsarmeen. Auch Awet bekommt schon bald die ganze Grausamkeit des Bürgerkrieges zu spüren. Doch ihr Gerechtigkeitssinn und ihr gesticktes "Feuerherz" – der Talisman, den man ihr zum Abschied vom Kloster geschenkt hatte - helfen ihr, einen Weg aus den Schrecken des Krieges zu finden.
Originaltitel: Kino Kino Extra: Making of "Feuerherz" (D, 2009)
Regie: Carla Guttmann
Stereo + 16:9
Der für sein Debütwerk "Die Geschichte vom weinenden Kamel" Oscar-nominierte Regisseur Luigi Falorni verfilmte "Feuerherz" aufwändig und "vor Ort". Auf den 58. Internationalen Filmfestspielen Berlin wurde am 14. Februar 2008 Weltpremiere gefeiert. Carla B. Guttmann (Regie), Nicola Hens (Kamera) und Nadine Schnappinger (Ton), drei Studentinnen an der Fakultät Medien der Weimarer Bauhaus-Universität, begleiteten die Dreharbeiten vom Januar 2007 an über zweieinhalb Monate lang.
Die Realisierung des Projekts entpuppte sich als wahre Prüfung von Geduld, Mut und Durchhaltevermögen für den Regisseur, das Team und die Laiendarsteller aus dem Flüchtlingslager Kakuma – ständig vom Abbruch durch den eritreischen Geheimdienst bedroht und überrascht von einer Wasserflut und anderen Naturkatastrophen. So dokumentiert "Making of Feuerherz" ein Drama hinter den Kulissen und fängt die wohl schwierigsten Dreharbeiten seit Herzogs "Fitzcarraldo" ein.