09.02.2010
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Sieg im Derby gegen den 1. FC Nürnberg, Tabellenplatz drei in der Bundesliga, gelungener Auftakt in der Champions-League - so langsam liegt der FC Bayern München national und international im Soll. Sichtlich zufrieden zeigte sich der Vorstandsvorsitzende der Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, bei "Blickpunkt Sport - Das Magazin".
Stand: 21.09.2009
Auch wenn sich seine Bayern gegen den Club durchaus nicht ganz leicht taten und die Stürmer die Schützenhilfe des Verteidigers Daniel van Buyten in Sachen Siegtor in Anspruch nehmen mussten. "Daniel van Buyten spielt wahrscheinlich die beste Saison, seitdem er bei uns ist", zollte Rummenigge dem Belgier Respekt: "Er hatte immer Lucio oder Demichelis vor sich. Jetzt hat Daniel van Buyten das Vertrauen des Trainers und hat großen Anteil daran, dass wir stabiler geworden sind." Seines Posten sicher, kann sich bei den Bayern aber keiner sein: "Louis van Gaal hat nun einmal die Qual der Wahl", sagt Rummenigge. "Unser Kader wird wieder komplett, die Verletzten steigen wieder ins Training ein, da wird es zwangsläufig zu Härtefällen kommen. Der Trainer hat viel Qualität in die Waagschale zu werfen."
Toni und Müller
Unter anderem einen Weltmeister, der am Wochenende seine Spielpraxis in der dritten Liga suchte und für das Team von Mehmet Scholl eine Halbzeit auflief: Luca Toni. Ein Stürmer, an den Rummenigge glaubt: "Luca Toni war leider verletzt, er brauchte Spielpraxis. Es war seine Idee, in unserer zweiten Mannschaft zu spielen und ich bin mir sicher, dass er um seine Chance kämpfen wird. Ein Luca Toni wird um seinen Platz fighten."
FC Bayern München: Kein Platz ist sicherTrainer Louis van Gaal wird schon bald wieder der komplette Bayern-Kader zur Verfügung stehen. "Da wird es zwangsläufig zu Härtefällen kommen", so Vorstandschef Karl-Heinz-Rummenigge in "Blickpunkt Sport - Das Magazin".
Ein Thomas Müller muss das gerade nicht. Das Eigengewächs scheint momentan gesetzt unter Louis van Gaal und begeistert auch den Vorstandsvorsitzenden: "Wir praktizieren ja ein Zwei-Säulen-System. Auf der einen Seite die Stars, wie Ribery, Robben und Gomez, auf der anderen Seite unser eigener Nachwuchs, wie Schweinsteiger, Lahm und eben jetzt Badstuber und Thomas Müller. Wir erfreuen uns sehr an ihm. Vor allen Dingen bleibt er gelassen. Es ist mitunter schwierig, mit dem ganzen Rummel umzugehen und Thomas bleibt da wirklich erstaunlich unaufgeregt."
Die Bilanzen stimmen
Zum sportlichen Wohlbefinden, kommt beim FC Bayern auch das Finanzielle, ein Zustand, den nur wenige europäische Spitzenclubs von sich behaupten können: "Der FC Bayern ist jetzt 109 Jahre alt", bilanziert Rummenigge, "und stand wirtschaftlich nie besser da, als heute. Chelsea oder Real sind mit Millionen verschuldet, wir können aus dem Vollen schöpfen. Wir müssen nun zusehen, das wirtschaftlich gute Umfeld in sportlichen Erfolge umzumünzen."
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