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22.03.2010


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Raphael Schäfer Nürnberger Bekenntnisse

0:1 verlor der 1. FC Nürnberg in Mainz und das, obwohl Peer Kluge in der 87. Minute den Ausgleich erzielte. Der einzige, aber entscheidende Haken: Referee Kempter sah den Spieler im Abseits, eine Fehlentscheidung. Bereits die dritte, die den Club in dieser Saison trifft. Auch gegen Frankfurt und Bremen konnte man über die Aberkennung der Tore von Albert Bunjaku trefflich diskutieren.

Stand: 09.11.2009

Raphael Schäfer zu Gast bei Blickpunkt Sport

Fehlende Punkte und Tore, die den Club ins Herz treffen. "Das ist sehr, sehr bitter für uns", sagt Torhüter Raphael Schäfer: "Unser Ziel ist es, die Klasse zu halten, da brauchen wir jeden Punkt und jedes Tor. Aber man in den letzten Spielen auch gesehen, dass die Mannschaft sich findet. Es wird von Spiel zu Spiel besser. Wir haben junge Leute, die viel Qualität mitbringen. Jetzt muss man aus der Qualität ein Potential machen. Hinten wenig zulassen und vorne treffen. Da hapert es noch ein bißchen. Vielleicht ist ja nach der Winterpause Geld übrig, um in dem Bereich noch etwas nachzulegen."

Kritik ist wichtig

Raphael Schäfer ist bekannt dafür Kritik zu üben, auch wenn es mal weh tut: "Wir sagen uns innerhalb der Mannschaft die Meinung. Das gehört dazu, wenn man weiterkommen will. Öffentlich würde ich nie jemanden angreifen, aber schließlich müssen wir zusammen aus Situationen wieder herauskommen. Da muss man Dinge anbringen und sagen."

Bleibe in Franken

Herauskommen aus Franken, das will Schäfer allerdings nicht mehr: "Das Jahr in Stuttgart war sehr lehrreich, aber es hat mir auch gezeigt, wo ich hingehöre. Ich fühle mich wohl in Franken und da werde ich auch bleiben."

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Raphael Schäfer: "Die gestohlenen Punkte fehlen uns"Drei reguläre Tore, die nicht gegeben wurden - dem 1. FC Nürnberg fehlen aufgrund von Fehlentscheidungen fünf Punkte. Torwart Raphael Schäfer bringt nicht nur das auf die Palme, hofft aber darauf, dass die "neue Philosophie" des Teams bald greift.