31.07.2010
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Stand: 30.07.2010
Wenn eine Ausländerbehörde von Django Asül geleitet wird, ist das Chaos nicht weit. Wenn ihm dabei Karsten Kaie ambitioniert zur Seite steht, naht das Inferno. Ihre tägliche Arbeit dreht sich um die Frage: Wer wird rein gelassen? Wer wird raus gelassen? Und wer passt überhaupt hierher? Schließlich lehrt die Geschichte: Integration ist nicht nur ein Risiko, sondern auch eine Bedrohung. Aber für wen? Und wer soll zuerst integriert werden: der Inländer oder der Ausländer? Kann man die CSU in Bayern tatsächlich wieder in die Realität integrieren?
Mit schrägen Denkansätzen gehen die beiden grundverschiedenen Kabarettisten diesen und anderen aktuellen Fragen nach. Sie treiben ihr Unwesen streng nach dem Motto: Echte Gaudi entsteht erst dann, wenn der Ernst der Lage bereits da ist. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von Rolf Miller, Ludwig Müller, Chris Boettcher und Sanjay Shihora. Ein Zusammenschnitt aus dem Besten von "Asül für alle".
Als Bankangestellter wollte der 1972 in Niederbayern geborene Django Asül nicht enden, deshalb wurde er Kabarettist. Bayerisch-türkisch-eigenwillig und politisch-bissig macht er seit Mitte der 90er Jahre auf sich aufmerksam, ob in seinen Bühnenprogrammen, als Kolumnist oder beim Politikerderblecken auf dem Münchner Nockherberg.
Die Mischung von original-urbayerischem Charakter mit türkischen Hintergründigkeiten bildet den Nährboden für seinen einzigartigen Witz, sei es nun schonungslose Politsatire oder lässige Comedy.
Original Django Asül: